Freitag, 1. April 2016

Es ist wirklich schon April......kein Scherz! ;o) ( 01. April 2016)






Ich war wirklich schon lange nicht mehr hier. Es tut mir so leid.

Vielen lieben Dank an all die Besucher, die trotzdem gekommen sind, obwohl es keine Neuigkeiten gab. Ich bin jedesmal sprachlos, wenn ich sehe, dass obwohl es ruhig auf dem Blog ist, immer noch 70 Besucher und mehr vorbei kommen. Vielen lieben Dank dafür!!!!

Noch immer widme ich all meine Zeit der lieben Emily. 
Sie ist nun 9 Monate, voll in der Pubertät und hat ihre erste Läufigkeit gerade hinter sich. 
Für meine Begriffe ein bisschen zu früh, da Aussies ja eher zu den Spätzündern diesbezüglich hören, aber nun gut, man nimmt es, wie es kommt, gell?

Gewachsen ist die Madame auch noch ein Stück. Als ob sie nicht schon groß genug wäre. *lach*
Als meine Familie Ostern bei mir war, stellten wir erschrocken fest, dass sie jetzt sogar größer, als höher, ist als Jasper. Jetzt kann ich es nicht mehr leugnen, dass sie ein Riesenbaby ist. *lach*

Ich wollte es nie glauben, wenn meine Familie gesagt hat, Emily ist schon viel größer, als Kimba es war. Ich konnte das nicht sehen. Vermutlich, weil ich Emily ja jeden Tag um mich habe und sie gar nicht so riesig finde. Aber im Vergleich zu anderen Hunden sehe ich es dann doch.

Wie hier mit ihrer 2 Monate jüngeren Freundin Luna, eine Labrador-Hündin. 
Ok, hier lässt es sich nicht leugnen. *lach*




Aber so an sich hat sie eine tolle Größe, finde ich. Da fällt mir ein, ich wollte sie ja noch mal neu vermessen.........aber wie gesagt, die Zeit rast so. Und da vergisst man das ein oder andere Vorhaben, wenn es nicht so immens wichtig ist.




Diese Foto finde ich toll. Es ist zur gleichen Zeit aufgenommen, wie das vorherige, nur gegen die Sonne. Wirkt irgendwie cool.

Und ich bin ganz glücklich, dass es scheint, als liefe Emily nicht mehr komplett im Passgang. Jedenfalls wirkt es auf dem Foto so, als würde sie "normal" laufen, also mit den Füßen über Kreuz. 
Es wird also langsam. Vielleicht geht ja doch irgendwann einmal Agility. 
Aber nicht, bevor sie nicht noch einmal komplett durch gescheckt wurde. Und das werde ich wohl erst Ende des Jahres machen, mit 1,5 Jahren.




Was gibt es noch bei uns zu berichten?




Wie ich schon einmal erwähnt habe, habe ich in den letzten Wochen ein Webinar bei Brigitte Hirsch gemacht. 

„Hirschen – Hündisch leicht gemacht!“


Ich hatte vor ein paar Wochen zuvor zufällig ein Video auf Facebook von ihr gesehen, wo sie ihre Welpen (sie ist nicht nur Hundetrainerin, sondern hat auch eine Australian Shepherd Zucht), bevor sie an die neuen Besitzer übergeben wurden, noch eine Ruheübung beigebracht hat.
Und ich war so perplex, wie 2 „wilde Welpen“ innerhalb von Sekunden sich freiwillig auf eine Decke legen und dort liegen bleiben.
Wenn ich da an Emily denke, als sie Welpe war, ich hätte mir gewünscht, sie hätte sich irgendwo und freiwillig irgendwo mal hingelegt, aber sie war ja wie ein durchgeknalltes Duracell-Männchen auf Droge.  *lol*
Jedenfalls überlegte ich eine Weile hin und her, beriet mich noch mit meiner Schwester und letztendlich meldete ich mich für ein Webinar an. 5 Abende in 5 Wochen. Kann ja nicht verkehrt sein.

Aber dann kam die Skeptikerin wieder in mir hoch. Erziehung ganz ohne Leckerchen. Ob das was für mich ist?  3 Wochen waren es noch bis zum Start des Webinars und ich überlegte hin oder her, ob ich es nicht wieder stornieren sollte.
Emilys Verhalten draußen den Menschen gegenüber wurde immer schlimmer. Jeder Jogger, jeder Fahrradfahrer wurde gejagt und verbellt, Kinder waren wie ein rotes Tuch für sie und auch fast jeder  Spaziergänger war Staatsfeind Nr. 1.   Ich war mir so unsicher, ob es nicht besser gewesen wäre, das Geld in eine Hundetrainerin zu investieren, die mit Emily und mir eine Einzelstunde macht.  Meine Zweifel waren wirklich groß. Ein paar Tage vor dem Seminar kam alles zusammen. Emilys Verhalten draußen wurde immer schlimmer  und ich bekam Aggressionen von allen Seiten, sogar von anderen Hundebesitzern, die meinten, was für einen schrecklich aggressiven Hund ich hätte. Und dass ist Schuld wäre, dass die Hundebesitzer so einen schlechten Ruf hätten.
Das machte mich natürlich auch wütend, denn mit Kimba war ich DER Vorzeigehundeführer. Alle bewunderten mich, wie toll ich diesen Hund erzogen hatte. Und dann kam Miss Devel Herself.  An diesem Tag war ich so fertig, dass meine Schwestern mir noch 2 Einzelstunden bei Rütters Dogs schenkten. Die eine sollte 1 Woche nach dem Webinar stattfinden, die 2. Nächste Woche.

Nun kam die erste Stunde des Webinars. Es wurde uns einiges über die Hundesprache erzählt und wie Hunde untereinander kommunizieren. Und wir bekamen  2 Aufgaben gestellt, die wir bis zur nächsten Woche üben sollten. Das war Mittwochabend am 02.03.
Als ich am nächsten Tag mittags mit Emily die große Runde ging, dachte ich, ich spinne. Mein Hund war wie ausgewechselt. Sie war immer ganz nah bei mir, zog kaum bis gar nicht an der Leine und die Menschen interessierten sie nicht mehr.  Ich dachte, ich bin im falschen Film.
Und so ging es weiter. Als ich 1 Woche später den 1. Termin bei Rütters Dogs hatte, dachte die Trainerin bestimmt, was hat die so einen Aufriss wegen Kinderaggression gemacht, der Hund ist doch klasse!

Ich muss sagen, dass ich in diesen 5 Terminen des Webinars mehr gelernt haben und mehr für die  Bindung und Beziehung zwischen Emily und mir getan habe, als in allen Hundeschulen, in denen in je war. Als ob man ein chinesisches Buch, dass man jahrelang lesen wollte aber nicht konnte und was andere für einen immer falsch übersetzt haben, plötzlich lesen und verstehen kann.

Natürlich sind wir erst am Anfang. Hey, 5 Wochen. Und ich muss selber erst einmal die richtige Energie haben, um meinen Hund 100%ige Sicherheit zu geben. Aber Emilys Verhalten ist so viel beser geworden. Sie ist wie ausgewechselt. Kann plötzlich richtig Fuß gehen, bellt niemanden (na gut, kaum jemanden ) mehr an.  Selbst mit ausgewählten Kindern kann sie spielen und sich beschmusen lassen. Und an den anderen geht sie mit großem Sicherheitsabstand vorbei (denn Emily hat Angst vor den Kindern, sie ist nicht aggressiv).

Gestern haben wir ein Mädchen mit Skateboard getroffen, vor dem Emily vor dem Webinar noch extreme Angst hatte. Hallo? Kind und dann noch so ein Ungetüm namens Skateboard?
 Gestern konnte sie nicht oft genug mit ihr Schmusen und hat sich sogar auf das Board gestellt und ist ein kurze Strecke gerollt.
Vorgestern haben wir 2 Kinder getroffen, die neu in unser Viertel gezogen sind. Ein Mädchen und ein etwas wilderer Junge. Nach 2 Minuten des Kennenlernens hat sie vor allem mit dem Jungen getobt und gelacht und war richtig glücklich. Nach ca. 30 Minuten Toben wollte sie sogar mit den Kindern mit nach Hause. Das wäre vorher undenkbar gewesen.

Emily ist auch im Haus sehr viel ruhiger geworden. Sie akzeptiert unsichtbare Grenzen, die ich ihr vorgebe. Sie versteht sogar schon Blicke. Wenn ich ihr mit dem Blick sage, sie darf nicht in die Küche kommen, bleibt sie vor der Tür stehen. 

Und selbst meine skeptische Familie musste Ostern neidlos anerkennen, dass Emily wie ausgewechselt ist und sogar während des Kaffeetrinkens ruhig und entspannt schlafen konnte.

Ich bin so froh, dieses Webinar gemacht zu haben. Und am liebsten würde ich noch ein Basisseminar vor Ort mit Hund dran hängen. Aber das geht leider nicht aus persönlichen Gründen. L
Aber wir schaffen das auch so.  Ich muss nur an mir arbeiten. Think  Pink!

Was wäre es nur toll gewesen, wenn ich Brigitte schon „gefunden“ hätte, als Emily noch eine Welpe. Uns und vor allem Emily wäre so viel erspart geblieben. Wir hätten von Anfang an besser kommunizieren können. Aber zum Glück ist es ja nie zu spät. Bei uns in der Gruppe waren Hunde unterschiedlichsten Alters. Der Jüngste zog mit 8 Wochen erst ein, als wir schon die 3. Stunde hatten. Und ich glaube der Älteste war 11 Jahre alt.

Ich kann diese Webinare oder Seminare nur wärmstens empfehlen. Viele halten das für Humbug und denken, sie wüssten schon alles über Erziehung oder dass ihr Hund das nicht bräuchte. Aber besser als dem Hund einen Ball zu schenken oder ein Leckerchen zu geben, kann man ihn belohnen, in dem man seine Bedürfnisse kennt (und nicht die unseren) und seine Sprache lernt. Wir wollen, dass die Hunde unsere Kommandos lernen. Warum machen wir uns nicht die Mühe und lernen ihre Sprache?

Schwerpunktthemen des Webinars 


Allgemeine, verständliche Kommunikation mit dem Hund, 

Richtliniengebung im Haus 
Leinenführung 
Rückruf 
Ruheübung 



Oder wer lieber persönlich lernen möchte kann auch ein Basisseminar machen, welches noch effektiver ist.


Sie sind wirklich ihr Geld wert.

Ein schönes Video dazu hat gestern die „Hirscherin“ Claudia Schick auf Facebook eingestellt.
Apropos Facebook. Wer von euch bei Facebook ist, kann auch der Gruppe „Hirschen – Hündisch leicht gemacht“ beitreten. Ist eine völlig unverbindliche Gruppe, wo man sich über seine Hunde und seine evtl. Probleme aber auch Fortschritte seiner Hunde austauschen kann. Und man sieht, was das „Hirschen“ (der Name bezieht sich auf die Trainerin und wurde irgendwann ins Leben gerufen) bewirken kann. https://www.facebook.com/groups/145455479169189/?fref=ts

Und nein,  dies ist keine Werbung.;) Ich bin einfach so begeistert und deshalb musste ich das mal loswerden. Und Brigitte weiß gar nicht, dass ich das hier schreibe.

So, nun aber zu dem süßen Video. ;o) Und euch allen Danke für die Geduld, meinen elendig langen Text zu lesen. ♥♥♥ 







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1 Kommentar:

  1. oh wie herrlich für dich und die Süße Maus !!!
    Dann bleib mal dran und erzähl uns wie´s weiter geht
    LG hellerlittle

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Ich freue mich riesig über eure Kommentare. Dankeschön!!!

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