Samstag, 2. Februar 2013

Achtung- Langer Post - Tipps zum Abnehmen


Zunächst einmal ganz, ganz lieben Dank für eure vielen lieben Worte.
Das finde ich total lieb.
Da doch viele mich angeschrieben haben, wie ich das mit dem Abnehmen geschafft habe, schreibe ich es jetzt einfach für alle auf meinem Blog.
Ist ja auch kein Super-Geheimnis. *lach*

Also ich glaub, das Wichtigste ist erst einmal, dass es im Kopf klick macht. Und wirklich klick.
Nicht, ich wünschte ich könnte, sondern ich muss, ich will und ich werde, abnehmen.
Die liebe Bine hat mir ein Zitat von Kate Moss als Kommentar geschrieben und der stimmt so was von absolut.
„Nichts schmeckt so gut, wie sich Abnehmen anfühlt!“.
Und das stimmt. Wenn ich auch nicht dem Magerwahn der Modells zustimme.
Also der BMI sollte im Normalgewichtbereich bleiben, denn zu dünn sieht auch nicht aus, wie ich in der neuen Dallas-Staffel feststellen musste. Die Schauspielerin, die diese Elena spielt, sieht ja schon krankhaft dünn aus. Nee, das wollen wir nicht, gell?

Also wie gesagt, mein Klick kam letzten August.......ich passte nicht mehr in meine Hosen, hatte auch kein Geld mir neue Klamotten zu kaufen (und ehrlicherweise widerstrebte es mir extremst, mir eine Hose in 42 zu kaufen) und ich sah ein Foto von mir, wo mein Gesicht aussah wie ein Pfannekuchen. Ich hab mich so erschrocken, weil ich mich selber nicht wieder  erkannt habe auf dem Foto.
Wenn man sich im Spiegel anschaut, dann ist das Bild nie so real, wie ein Foto.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber es ist einfach Tatsache, dass nichts so gnadenlos ist, wie ein Foto.

Ok, also fing ich an.
Als erstes machte ich mir bewusst, dass ich weder Lust auf eine Diät hatte, noch auf irgendwelche Diät-Shakes oder sonstigen Mist, der nur teuer ist und man eh, wenn man damit aufhört, wieder die Kilos drauf hat.


Ernährung:

Also gab es nur die Möglichkeit, die Ernährung umzustellen und Sport zu treiben.
Ernährung sieht nun bei mir so aus (Achtung, nicht wirklich gesund, aber ich habe abgenommen und fühle mich wirklich fit, so what).

Weißmehlprodukte habe ich größtenteils in Vollkornprodukte umgewechselt.
Nicht, weil sie weniger Kalorien haben, sondern einfach, weil sie sättigender sind.
Und wenn man weniger isst, dann sollte ja schon das, was man isst, den Magen gut füllen.
Apropos Magen........am Anfang hat man schrecklichen Hunger zwischendurch, aber man muss nur eisern durchhalten, der Magen verkleinert sich mit der Zeit und man gewöhnt sich daran, zwischendurch nicht mehr unsinnig zu naschen.
So, zurück zu Vollkorn. Erst dachte ich ja, ich mag das gar nicht.
Aber ehrlich, so schlimm ist das gar nicht. Im Gegenteil, teilweise ist es richtig lecker.
Man muss einfach nur rumprobieren, was einem am besten schmeckt, es wird ja viel angeboten.

Ok, als 2. Schritt Mahlzeiten einteilen und nicht nur wahllos aus Langeweile essen.
Und so gibt es bei mir einen Essens“richt“plan, sagen wir es mal so.
Ich versuche mich dran zu halten, aber es geht natürlich nicht immer.
Morgens zum Frühstück gibt es für mich 2 Vollkorn-Sandwich-Toaste mit.......Leberwurst. *lach*
Also nix mit Magerquark oder Gurken oder so. Bäh. Ich liebe meine Leberwurst.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich weder Magarine noch Butter mag, das hilft mir natürlich ein bissel einzusparen. ;o)
Nach dem Frühstück gönne ich mir ein Stück  Zartbitterschokolade.
Auch hier ist es natürlich egal, ob nun Zartbitter oder was anderes, aber Zartbitter hat halt den Vorteil durch den hohen Kakaoanteil, dass meist ein Stück reicht, um glücklich zu sein.

Vormittags (meist im Büro) gibt es dann eine Zwischenmahlzeit.
Bei mir ist das eigentlich immer ein Joghurt und manchmal noch eine Banane dazu.
Aber das kann natürlich auch jeder selber entscheiden.

Mittags gönne ich mir dann ein normales Mittagessen, so wie ich es mag.
Das kann wie gesagt ein Schnitzel sein oder Spaghetti Bolognese, ein Pizza oder Hühnersupper.........einfach das, was ich mag. Denn ich finde, wenn man nur 1 „richtige“ Mahlzeit am Tag zu sich nimmt, dann sollte sie einen auch glücklich machen.
Natürlich haben die Leute riesen Glück, die von Salat gute Laune bekommen, die nehmen natürlich noch mehr ab. ;o)
Wichtig ist aber bei dem Mittagessen, dass man sich kleine Teller nimmt.
Warum? Weil man sich immer einen Teller vollpackt mit Essen, egal welche Größe.
Und viele, wie ich z.B., essen dann um ja nichts wegzuschmeißen, den ganzen Teller auf. Na gut, natürlich nur das, was oben auf dem Teller drauf liegt.  Und kein Mensch braucht so viel essen.
Man merkt schon nach kurzer Zeit, dass das bisschen auf dem kleinen Teller reicht.
Wichtig ist auch, dass man das Essen genießt. Hört sich doof an, ist aber wirklich wichtig. Mit Genuss essen, langsam essen, ............auf keinen Fall reinschlingen, weil man unter Zeitdruck ist. Das macht dick.
Egal, was ihr am Tag esst, immer mit Genuss und Zeit, und nie hetzen. Das ist ungesund.
Nach dem Mittag gibt es bei mir zum Nachtisch eine Joghurette. *yummy*
Die genieße ich erst mal..........wow.......muss auch sein.

Das Schlimmste ist wirklich, wenn ihr alles verbannt, was lecker und kalorienreich ist.
Denn dann kommt irgendwann der Heißhunger und der Rückfall. Der sogenannte JoJo-Effekt.
Also wenn ihr Kuchen wollt, Eis oder Mousse-au-Chocolat, dann gönnt es euch........in Maßen und nicht jeden Tag, aber ab und zu schon. Das gehört einfach dazu, auch mal zu genießen.

So, weiter im Text. *ggg*

Nachmittags gibt es wieder eine Zwischenmahlzeit.
Entweder einen Joghurt oder einen Apfel oder irgendwie so was.

Zum Abendbrot (das ich aber immer vor 18Uhr esse) esse ich 2 Scheiben Vollkornbrot.
Hier hab 2 Varianten. Entweder belege ich es mit Salami und gönne mir als Nachtisch noch ein Stück Zartbitterschoki (ich brauch nach was Salzigem immer was Süßes, verrückt).
Oder aber ich schlag meinem Geschmackssinn ein Schnippchen und esse die Brote mit Marmelade. Das ist ja süß und so spare ich mir die Schoki und kann sie evtl. ganz weglassen oder hebe sie mir für später am Abend auf.
Wichtig ist mir, nach 18Uhr keine Kohlehydrate mehr zu essen. Und es scheint ja irgendwas dran zu sein. Oft wird zwar gesagt, es ist egal, wann man was ist, sondern es ist wichtig, was man ist.  Aber bei mir ist es andersherum und es hat ja super geklappt. Also
„Never change a winnig team!“

Jetzt kommt aber was Kurioses.
Eigentlich sollte man ja denken, nach 18Uhr essen wir besser gar nichts mehr. Aber ehrlich, wer geht schon gerne mit knurrendem Magen ins Bett? Ich nicht.
Und ich habe was entdeckt, was mich glücklich macht und zusätzlich seltsamerweise die Pfunde purzeln lässt. Und zwar direkt vor dem Schlafengehen esse ich einen Joghurt. Total crazy. Solange ich das mit dem Joghurt mache, geht das Gewicht runter bzw. es hält sich.
Lasse ich den Joghurt mal weg, geht das Gewicht wieder hoch.
Keine Ahnung, ob das nur bei mir so ist............ich mache einfach so weiter.

So, das war es zum Thema Ernährung.
Ich gönne mir auch zwischendurch mal was, mal ein paar Lakritze oder Weingummi oder mal etwas Obst. Aber so wenig, wie nötig. Also nicht so grundlos in sich reinstopfen.
Ich esse auch mal ein Stück Kuchen oder so. Das ist auch nicht schlimm, solange es in Maßen bleibt. Also nicht jeden Tag 2 Stücke. ;o)

Ok, was ich zugeben muss ist, dass ich seit August komplett auf Chips und Co verzichtet habe. Aber es fehlt mir auch nicht, muss ich sagen.
Wäre ich jetzt auf einer Party oder so und da wäre eine Schale, dann würde ich sicherlich auch mal zugreifen, aber ich kaufe sie mir einfach nicht. Und sie fehlen mir auch nicht.
Ich hab manchmal Salzstangen oder Tucs und das reicht mir auch an Knabberzeugs.

Sport


Aber Ernährung umstellen alleine reicht nicht, um Gewicht zu verlieren. Um Sport werdet ihr nicht herumkommen. Aber ich habe einen guten Tipp an alle Sportmuffel: Es macht wirklich Spaß, wenn man es nicht übertreibt. Es befreit einen, man kann mal durchatmen und die Sorgen vergessen.
Ich konnte  ja noch nie joggen. Dafür war ich kein Typ. Schon in der Schule habe ich bei einem 400m-Lauf derartige Seitenstiche bekommen, schrecklich. Ich habe es gehasst. Im Sprint war ich immer super, weil ich sehr schnell war, aber Langlauf? Ausdauer? Ich? Ach nöööööööö.

Aber ich musste ja was tun. Zwar ging ich ja meine täglichen Runden mit Kimba, aber das war es auch. Danach hab ich meine freie Zeit lieber auf der Couch verbracht.
Naja, das musste sich ändern, also bestellte ich mir reduzierte Turnschuhe.
Denn Laufschuhe braucht man schon. Und ich hab ja im Sommer gestartet, also reichten ansonsten ein T-Shirt und Leggings.
Und es ging los. Schlau hatte ich im Internet gelesen, man solle immer abwechselnd joggen und walken. Immer am Anfang 3 Minuten joggen und dann 3 Minuten walken usw.
Ha!!!! Was ein Witz. 3 Minuten Joggen können eine Ewigkeit sein. Vor allem, wenn die Knie schmerzen. Ich hab mich gefühlt, wie eine alte  Oma, dabei bin ich doch erst 39.*heul*
Aber anstatt frustriert aufzugeben habe ich mir einfach meinen „Nicole-Style“ zugelegt. Walken sieht irgendwie komisch aus, ich bin einfach schnell gegangen. So als ob ich den Bus noch erreichen muss oder so. MP3-Player in den Ohren und zum Takt einfach ganz schnell gegangen. Und es hat funktioniert. Denn man soll ja um Fett zu verbrennen seinen Puls so halten, dass man zwar „ins Schwitzen“ kommt, aber trotzdem noch reden kann.
Nach ein paar Wochen probierte ich es noch einmal mit Joggen und siehe da, es wurde leichter. Ich hab mir immer kleine Ziele gesetzt.......erst mal bis zum Baum, bis zur nächsten Ecke, einen Song lang durchhalten...........bis ich letztendlich im Dezember fast eine halbe Stunde am Stück joggen konnte. Für normale Jogger ein Witz, für mich Olympiareif. *lach*
Leider kam dann der Winter in die Quere.
Zum einen hatte ich keine warmen Joggingssachen, zum anderen schnitt mir die Kälte auch meine Luft ab. Und dann kam der Schnee und dann ging gar nichts mehr.
Und prompt ging das Gewicht auch wieder rauf. Es war frustrierend.
Es war natürlich auch frustrierend, weil das Gewicht wieder rauf ging, aber vor allem fehlte mir das Laufen. Oder das Gefühl, etwas getan zu haben. Kaum zu glauben, aber der Sport fehlte mir.
Gott sei Dank fanden wir dann in meinem Keller einen Mini-Stepper.
Und das ist eine gute Alternative zum Laufen.
Erst dachte ich, ich schaffe keine 10 Minuten, aber wenn man erst mal im Tritt ist, dann geht es total gut und ich bin jetzt immer 1 Stunde auf dem Stepper (z.B. wenn ich Shopping-Queen schaue). Und da merkt man auch, was man getan hat.
Aber ich muss auch sagen, dass mir das Laufen fehlt und ich hoffe, dass es bald trocken und wärmer ist, dass ich wieder raus kann.

Wie oft ich Sport mache? Eigentlich jeden Tag, wenn ich kann. 1 Stunde am Tag.
Aber auch sonst kann man sich sportlich betätigen. Kein Fahrstuhl nehmen, sondern Treppen steigen. Kleinere Einkäufe zu Fuß erledigen. Anstatt abends auf der Couch zu liegen und sich nach Chips zu sehnen, die Bügelwäsche holen und wegbügeln. *lach* Beim Saugen schwungvoll saugen und vielleicht sogar immer in die Kniebeugen gehen. Sieht doof aus, hilft aber dem Po. Es gibt eigentlich immer und überall Möglichkeiten Sport zu treiben.

Besonders cool finde ich, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben (und das, obwohl ich ja fast schon 40 bin und es ja mit zunehmenden Alter immer schwieriger wird, abzunehmen) am ganzen Körper abgenommen habe.
Was habe ich mich früher im Fitnessstudio gequält, um an den „Problemzonen“ abzunehmen und nichts hat geklappt. Und da laufe ich jetzt einmal und schwupps.......ist schon witzig.
Weniger im Gesicht, Schultern, Oberarme, ok, leider auch Busen, weniger an Bauch, Po und Oberschenkel..........es ist toll. Sogar die Cellulite ist weniger geworden.
Das ist so ein geniales Gefühl, das glaubt ihr gar nicht.
Und es ist wert, jeden Tag so weiter zu machen.

Wiegen

Alle sagen, man soll ich nur 1x die Woche wiegen. Z.B. immer sonntags um 8Uhr oder so.
Sorry, für mich ist das Quatsch. Weil das Gewicht jeden Tag rauf und runter geht.
Und wenn man nur diesen einen Tag hat, wo man sich wiegt und just an diesem Tag ist das Gewicht, warum auch immer, hoch gegangen, obwohl es am Vortag viel geringer war, dann frustriert einen das nur, weil man eine ganze Woche eisern war und das Gewicht trotzdem hoch gegangen ist.

Ich hab mir eine Gewichtstabelle in Excel-Form aus dem Internet runtergeladen und trage da jeden Tag mein Gewicht ein. Ich wiege mich jeden Morgen, wenn ich aufstehe und trage es ein. Und so sehe ich genau, ob ich jetzt stetig zunehme, abnehme oder halte. Und dementsprechend entscheide ich dann, ob ich ein Stück Schoki mehr oder weniger essen darf/soll etc.
Also ich persönlich finde jeden Tag wiegen einfach motivierender.

Und glaubt mir, das motiviert so, wenn man sich sieht. Und wenn man Sachen anziehen kann, von denen man nie dachte, dass man sie je wieder anziehen kann.

Einen Fehler habe ich aber persönlich gemacht, einfach weil ich niemals gedachte hatte, dass das so gut klappt.........ich hab meine Arme vernachlässigt.
Also, ich habe extrem an den Armen abgenommen und sie sind auch eigentlich sehr dünn geworden, ABER.........die Haut hängt, leider. Ich hätte gleich von Anfang an Hanteltraining für die Arme machen sollen, damit sich die Haut zurückbildet. *schnief* Ich hoffe, ich schaffe da noch eine Verbesserung bis zum Sommer.
Alles andere wird durch das Laufen und auch das Steppen gestrafft, also Beine und Po, alles super. Nur eben die Arme.........aber das wird schon noch.

Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Roman nicht gelangweilt und konnte euch ein paar Tipps geben.
Wir ihr seht, ich habe keine Zaubertricks, aber ich glaube, wenn man es schafft, auf diese Weise abzunehmen, kann man auch viel stolzer auf sich sein, als wenn eine Fee käme und den Zauberstab schwingt, oder?

Ich wünsch euch einen schönen Abend!






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Kommentare:

  1. So richtig klick hat es bei mir noch nicht gemacht!
    Aber ich weigere mich auch auf Gr.42 umzusteigen. Wäre auch zu einfach! Gute Vorsätze habe ich und jetzt fehlt nur der Klick im Kopf! Vielleicht sollte ich mich auch mal fotografieren lassen.....
    Gruss Sonny

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  2. hallo liebe Nicole,
    vielen Dank für deinen Bericht.
    Viele Dinge in deinem Bericht könnte ich garnicht durch meine Dienste realisieren,z.Bsp. nie nach 18.00 Uhr essen.Ich komme erst viel später nach Hause und je älter man wird um so schwieriger wird das Abnehmen :O(
    Trotzdem Danke,viele Tip´s kann man umsetzen und ich werde es auch versuchen.
    Dir weiterhin viel Erfolg.
    Viele liebe Grüße.Dagmar

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  3. Danke für deinen tollen Bericht, ich bin ja auch mal wieder dabei ein paar Pfunde abzunehmen, 3 kg habe ich schon geschafft und dank deines Berichtes kam mir mein Stepper auf dem Dachboden in den Sinn, den ich mir gleich mal von dort holen werde *lach*
    Denn Sport ist bei mir noch zu kurz gekommen.

    Dir wünsche ich weiterhin viel Erfolg, aber bitte nicht übertreiben und die *Winkearme* wirst du sicher auch noch in den Griff bekommen

    LG Sonja xx

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  4. ch hab nicht alles gelesen,aber den Anfang und der hörte sich sehr interessant und .....diszipliniert an.
    LG MSBine

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Ich freue mich riesig über eure Kommentare. Dankeschön!!!

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