Samstag, 16. Juli 2016

Spaß-Agility ( 16.Juli 2016)



Hallo...........da bin ich schon wieder mit neuen Fotos. ;o)

Seit 4 Wochen machen Emily und ich ja Spaß-Agility und da musste ich gestern mal ein bissel knipsen. 

Ich glaub, das ist genau das Richtige für Emily. Ein bissel Spiel und Spaß, mal mit den Geräten, mal mit den anderen Hunden. 

Bei uns in der Gruppe sind insgesamt 3 Aussies, 1 Holländischer Schäferhund und  eine Französische Bulldogge. Naja, und der Entlebucher Sennenhund der Trainerin, aber der macht nur mit, wenn nicht alle Kursteilnehmer da sind. So wie gestern, da haben nämlich die anderen Aussies gefehlt. 

Emily hatte trotzdem ihren Spaß und ich muss mit ein bisschen Stolz sagen, sie macht das echt gut. Ich glaub, sie hat Talent. Spaß hat sie auf jeden Fall. Ich glaub, das sieht man ihr auch an.
























Die kleine Französische Bulldogge (ein "Er") hat ganz schön viel Power für so eine Rasse.
Aber irgendwann kann auch seine Duracell-Batterie nicht mehr. ;o)


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
Morgen wird der Geburtstag meiner Mum gefeiert, da freut sich Emily schon sehr, ihren Jasper wiederzusehen. Hoffentlich ist da besseres Wetter als heute (Wann wird's mal wieder richtig Sommer?"
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Dienstag, 12. Juli 2016

Du bekommst nicht den Hund, den du möchtest, du bekommst den Hund, den du brauchst ( 12.Juli 2016)

Sorry, Blogger spinnt mit der Schrift. Ich versuche, das noch hinzubekommen.




Genau 1 Jahr ist es her, dass ich Emily zum ersten Mal gesehen habe. Damals hieß sie noch Bonnie und war einer von 8 Welpen.
Ich weiß gar nicht, ob ich damals wirklich bereit war, Emily bei mir aufzunehmen. Kimbas Tod saß mir noch in den Knochen und dann noch die Trauer um Casey. 
Es war einfach nicht die Zeit für einen neuen Welpen. 
Aber Emily hat sich so um mich bemüht, sich so an mich heran geschmissen, mich so bezirzt, ich glaub, sie wusste damals schon, dass ich sie unbedingt brauchte.Und auch meine Familie war sich sicher, ich brauche einen neuen Hund. 
Und so trat dieses kleine Etwas in mein Leben.  ♥♥♥


Aber es kam, wie es kommen musste, alles lief schief. 
Emily war ganz anders, als ich es mir gedacht hatte. Sie war ein Hexenbiest. 
Schön und lieb, aber von einer Sekunde zur anderen ein Teufel. 
Und keine Hundeschule konnte helfen. Im Gegenteil, sie machten es noch schlimmer.
"Das ist halt ein Aussie, was hast du erwartet?"
"Die tanzt dir auf der Nase rum, du musst härter sein!"
"Der Hund ist nicht richtig ausgelastet, du musst mit ihr mehr unternehmen."

Ich hatte das Gefühl, ich mache alles falsch. 
Noch schlimmer, ich hatte das Gefühl, dass ich mir von 1000en von Welpen genau den falschen Welpen ausgesucht habe und dass Emily mich hasst. 
Das ist ein ganz schlimmes Gefühl, denn ein Welpe ist ein Lebenwesen und kein Pullover, den man umtauschen kann, wenn er nicht passt. 

Noch dazu kam, dass sie ständig krank war (bis heute). Die Tierarztkosten und Sorgen fraßen mich auf. Und die ständigen Tierarztbesuche machten das Verhältnis zwischen Emily und mir auch nicht besser. Das Vertrauern war einfach zerstört oder nie da gewesen.

Und die ganzen Einflüsse von Außen machten es auch nicht besser. All die Welpenbesitzer, die in den höchsten Tönen von ihren Hunden sprachen. Alle waren so lieb, so ruhig, so intelligent, so brav....................könnt ihr euch vorstellen, wie man sich da fühlt, wenn man selber das Gefühl hat, man wird es nie schaffen?

Zurückblickend muss ich wirklich sagen, die ersten Monate waren der Horror. 
Und um ehrlich zu sein,  ich habe oft überlegt, Emily abzugeben.
Nicht, weil ich nicht mehr konnte und keine Kräfte mehr hatte, sondern einfach, weil ich das Gefühl hatte, Emily ist nicht glücklich bei mir. Aber ich konnte einfach nicht..........ich brachte es nicht über's Herz. Dafür hatte ich das Hexenbiest viel zu lieb gewonnen und ich hätte einfach nicht ertragen, nicht zu wissen, wo sie ist und wie es ihr geht. Und ich hätte nicht ertragen, genau zu wissen, wo sie ist und nicht bei ihr sein zu können. 


Immer wieder fragte ich mich, was habe ich bei Kimba anders gemacht, als bei Emily.
Warum lief damals bei Kimba alles so rosarot und bei Emily so pechschwarz?
Die einzige Antwort, die ich fand war, dass Emily nicht Kimba ist und ich nicht mehr die Nicole von damals bin. Es waren völlig andere Lebensumstände mit einem völlig anderen Welpen. 
Und ich dachte wirklich, ich schaffe das nie.



Niemals aufgeben.............

(Zitat aus dem Buch 101 Hundetricks - Kyra Sundance und Chalcy)

"Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, um all die Trainingsfehler aufzuzählen, die ich im Laufe der Jahre mit ihr gemacht habe. Ich habe ihr die falschen Dinge beigebracht, die falschen Methoden angewandt und falsch auf sie reagiert. Sicher, in unserem Training habe ich Mist gebaut, aber wir haben es hinbekommen!
Wir haben noch einmal von vorne angefangen und Dinge und Regeln neu erlernt.
Dieser Weg ist steiniger, keine Frage, aber sicherlich  machbar.
Ich erwarte von meinem Hund nicht, dass er ein Automat ist, ebenso wenig wie ich einer bin.
Wir versuchen, wir lernen, wir scheitern, wir haben Erfolg.
Wir arbeiten zusammen und wir geben uns gegenseitig immer wieder eine neue Chance.
Wir verpassen immer noch den einen oder anderen Slalomeinlauf, aber wir verpassen niemals die Gelegenheit, es nochmals zu versuchen!"

Als ich diese Worte von Kyra las, hatte ich ein bisschen Pippi in den Augen. Denn es ist so wahr. 
Man kann immer wieder von vorne anfangen. Auch wenn mal etwas schief läuft im Leben, aufstehen, Krone richten und weitermachen. Nichts ist verloren, ehe man aufgibt. 

Im März diesen Jahres lernte ich Brigitte Hirsch und ihre Hirschgruppe über Facebook  kennen.
Sie ist selber Aussie-Besitzerin, Aussie-Züchterin und vermittelt in Webinaren und Seminaren, wie man besser mit seinem Hund kommuniziert. 

Das war das größte Glück, was uns passieren konnte. 
Leider konnte ich bisher nur ein Webinar machen aus verschiedenen Gründen, aber ich wünschte, ich könnte einmal an einem Seminar mit Emily teilnehmen. 
Ohne dieses Webinar wären Emily und ich mit Sicherheit nicht da, wo wir jetzt sind. 
Denn mir wurde durch das Hirschen bewusst, dass ich mich ändern muss, wenn ich Emily glücklich machen möchte, wenn wir zusammen glücklich sein wollten.

Die erste Zeit klappte es auch super. Es war wie Zauberei, Emily war plötzlich wie ausgewechselt.
Aber nach ein paar Wochen wurde es wieder schlechter. Und ich wieder wütender und genervter. 
Ich verstand nicht, warum Emily so war wie sie war. Ich konnte oder wollte einfach nicht sehen, dass sie nur der Spiegel meiner Seele ist. Dass sie jede negative Gefühlsregung von mir in sich aufsog und sie nach außen hin abgab. 
Emily, der kleine Empath.




Aufgeben  war für mich niemals eine Option. 

Ich versuchte mich selber zu beruhigen. Bewusst tief durchzuatmen, bevor es zum Spaziergang durch die Tür ging. Keine Angst mehr vor dem Spaziergang haben. 
Wenn Leute über Emily schimpfen, laut "Es tut mir leid" und leise "LmaA" sagen. 
Nicht mehr so genervt sein, wenn Hunderte von Spaziergängern, Joggern oder Fahrradfahrern  uns entgegen kamen. Für Emily musste ich mir selber vormachen, dass diese Menschenmengen einfach nicht da sind. Und siehe da, es wurde besser.

Fahrradfahrer sind für Emily nun gar kein Problem mehr. Oft sieht sie eher als ich, bleibt dann stehen und schaut mich an. Dann rufe ich sie zu mir und lasse sie absitzen. Bei Joggern ist es noch etwas schwierig, die muss ich zuerst sehen. Und es kommt auch immer auf den Jogger an, ob sie bellt. Aber meist geht es  inzwischen gut. 

Zu Hunden ist Emily einfach nur großartig. Sie mag alle, egal ob Rüde oder Weibchen und egal wie groß. Sie liebt es, mit Hunden zu spielen. 

Die meisten Menschen mag sie auch. Und die werden dann auch ausgiebig zum kuscheln ausgenutzt. Ob sie wollen oder nicht. ;) Dennoch gibt es immer noch vereinzelte Exemplare, die sie anbellt. Warum auch immer. Ich vermute, dass diese Menschen eine negative Energie ausstrahlen und da Emily sehr unsicher ist, sie diese Energie nicht mag. Aber anstatt mich wie vorher den ganzen Spaziergang darüber zu ärgern, dass sie wieder einmal gebellt hat, sage ich mir einfach "Was soll's? Ich mag ja auch nicht jeden Menschen." und freue mich, dass sie sich vom nächsten wieder durchknuddeln lässt. 

Kinder sind noch so eine besondere Spezie. Aber mittlerweile weiß ich, dass Emily eigentlich  Kinder mag. Nur, wenn sie schreien und kreischen, rennen oder frech sind, das mag sie nicht.
Ich mag das ehrlich gesagt auch nicht. ;) Wir bemühen uns und es wird immer besser. Sie hat schon einige Kinder hier in der Nachbarschaft, die sie abgöttisch liebt. 



Es hat sich schon so viel getan. Dennoch muss ich beim Spazierengehen immer ein Auge auf Madamchen haben. Aber ich denke, das wird schon. Rom ist auch nicht an einen Tag gebaut  worden und Emily ist doch gerade erst 1 Jahr alt. 






Ich wollte einfach mal das Jahr mit Emily Revue passieren lassen. 
So schwer der Anfang und die ersten Monate mit ihr waren, so sehr ich mir wünschte, ich hätte von Anfang an Brigitte und ihre Gruppe zur Seite gehabt, 
umso mehr sind wir jetzt zusammen gewachsen. 

Seit 4 Wochen machen wir Spaß-Agility und Emily ist ein Naturtalent. 

Es macht ihr so einen Spaß und sie ist einfach nur glücklich dabei. 
Neben dem Agilityplatz sind Gänse und Hühner, der Zaun gerade mal 50cm hoch. Locker könnte sie darüber springen, aber das möchte sie gar nicht. Sie beobachtet nur manchmal still und leise diese "anderen Hunde". 

Wir lernen auch ein paar Tricks. Emily ist nicht die schnellste im Lernen, aber ich glaube, wenn sie einmal etwas begriffen hat, dann behält sie es auch im Kopf. 


Sie kann wirklich schon vieles mit ihren 13 Monaten. Aus macht sie sehr gut, eins mit Sternchen. Sogar eine tote Maus oder Hasen........wenn jemand aus sagt, spuckt sie es aus. 


Sie kann super auf Entfernung Sitz und Platz. Megastolz.

Apportieren, tot spielen, Slalom durch die Beine, Touch, sich drehen, Einparken, Pfötchen natürlich, Winken, Männchen..........das sind nur ein paar Tricks, die wir schon eingeübt haben. 

Leider entfernt sie sich draußen noch sehr weit, aber dafür kommt sie auf Rückruf auch zu 99% sofort.  Da kann ich dann ein Auge zudrücken, aber es wäre mir schon lieber, wenn sie mehr in meiner Nähe bliebe. 

Und die Leinenführigkeit ist auch noch nicht so 100%ig. Von daher wäre ein Seminar schon ein Traum für mich. Schauen wir mal, ob es nächstes Jahr klappt, obwohl  es dann vielleicht ja eh nicht mehr gebraucht wird, wer weiß.

Warum ich euch das alles hier so aufschreibe und erzähle? 

Weil ich denke, dass es sicherlich ganz vielen Welpenbesitzern so geht wie mir. Dass man der Verzweiflung nah ist, dass man glaubt, einen Fehler gemacht zu haben, dass man das Gefühl hat, alles falsch gemacht zu haben. Und dass man vielleicht über eine Trennung nachdenkt. 


Ich möchte euch nur sagen, dass es sich lohnt, durchzuhalten. Dass es sich lohnt, sich selber auch mal zu hinterfragen und sich zu ändern. Es ist alles andere als einfach, aber es ist es mehr als wert. 


Emily ist so ein toller Hund, sensibel, ein bisschen unsicher und sehr empathisch. 

Wenn ich traurig bin, kommt sie zu mir und legt ihren Kopf auf meine Schulter. 
Dann leckt sie einen erst ganz sanft am Ohr und dann die Tränen aus dem Gesicht. 
Und so wild sie sonst ist, in diesen Momenten ist sie ganz sanft und ganz nah bei dir. 
In genau in solchen Momenten lieb ich sie noch viel mehr. 
Ich werde weiterhin an mir arbeiten und weiterhin mit ihr arbeiten. Und wir werden ein noch tolleres Team werden, als wir schon sind. 

Und ich werde euch weiterhin mit Fotos und Geschichten auf dem Laufenden halten. 


Letzte Woche hat meine Mum zu  mir gesagt:

"Kind, wenn du nur sehen könntest, wie abgöttisch dich dieser Hund liebt!"


Ich weiß es ja, und ich liebe sie auch ♥ ♥ ♥  bis zum Mond und zurück. 




Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen. Menschen , die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.



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Donnerstag, 30. Juni 2016

Besuch bei Amy ( 29. Juni 2016)


So richtig mag der Sommer ja noch nicht durchkommen......leider.

Dennoch waren wir schon froh, dass es nicht geregnet hat (zumindest nicht tagsüber), als wir jetzt bei meiner Schwester Petra waren. So konnten wir ein wenig die Sonne im Garten genießen.

Ich finde den Garten ja soooo schön. Er ist überschaubar, also nicht zu groß, relativ gerade und hat eine gute Form und vor allem, man schaut nur ins Grüne. Keine Häuser oder sonstigen Dinge versperren einen die Sicht. Richtig schön. Das hab ich natürlich ausgenutzt, um ein bissel zu knipsen. ;)

Madame Amy ließ sich aber nicht so gerne fotografieren. Sie war eh mehr im Gästezimmer zu finden,als bei uns.
Und die verrückte Emily dachte, sie wäre im Paradies, mit so viel Spielzeug, die herrliche Wiese und überhaupt......ich glaub, sie hat keine Minute ausgeruht oder geschlafen, die kleine Hibbelfurt. 




Ich liebe dieses Foto!!!
Sogar ihre lange Zunge, sie ist einfach charakteristisch für den Unfug, den sie ständig im Kopf hat. *lach*
Wie sie sich entwickelt hat, wahnsinn!!!
Sie ist sooo eine Schönheit!













Abends hatten wir ein Date mit Lars. *lol*
11 Monate alt und es war Liebe auf den ersten Blick. Was hatten die beiden einen Spaß im Garten von Lars Frauchen und Herrchen. Sogar sein Stofftier hat er Emily überlassen.



Direkt von der Terrasse aus, wo Lars wohnt, fließt  ein Flüsschen.
Und natürlich musste Emily sofort reinspringen. Sie liebt Wasser über alles und schwimmt auch super gerne.



Und hier noch mal alle 3 Wilden.........naja, 2 Wilde und eine Ruhige, auf einen Blick. Da waren alle aber schon ganz schön k.o. ;)


Und noch ein kleiner Bericht, wie es Emily und mir geht?

Es gibt gute und schlechte Tage. Emily an sich ist ein herzesnguter Hund. Aber oft leider und manchmal Gott sei Dank ist sie eine extreme Empathin.
Warum leider? Weil sie jede Gefühlsregung von mir  und auch von anderen Menschen spürt. Und wenn diese negativ sind, was ja in der heutigen Zeit bei fast allen menschlichen Emotionen der Fall ist (Stress, Wut, Ärger,  Frustration, Angst………..), dann reagiert sie darauf auch negativ.  Das ist manchmal echt schwer, denn mich ärgert so schnell etwas, wie z.B. heute das blöde Auto, was die ganze Zeit (obwohl Rückwärtsgang eingelegt) steht und just in dem Moment, an dem wir dann da vorbei gehen, fährt der Idiot los und schaut gar nicht, wer hinter ihm hergeht. Oder die Blagen, die uns entgegen kommen und Emily ärgern und mir dann noch frech den Mittelfinger zeigen.
Ich versuche dann mein Bestes, ruhig zu bleiben. Aber das geht halt nicht immer, das kennt ihr sicherlich aus, gell?
Andererseits ist es auch toll, dass Emily so empathisch ist, denn wenn jemand traurig ist, dann tut sie alles, um denjenigen zu trösten. Nicht nur bei mir. Z.B. letzten Freitag  hätte ich heulen können vor Liebe zu diesem Hund. Und zwar waren wir im Schwerter Wald spazieren und haben dort eine andere Hundehalterin getroffen, die auch eine Aussie-Hündin hatte. Allerdings schon 3 Jahre alt. Und sie war mit ihrer 14 Monate alten Tochter unterwegs, die sie die ganze Zeit im „Rucksack“ vor dem Bauch trug. Ich war ja schon megastolz, dass Emily ganz ruhig war und nicht an dem Kind hochsprang. Auf den letzten Metern ließ die Frau ihre Tochter dann laufen. Mir blieb beinahe das Herz in der Hose stecken.  Aber Emily war ganz ruhig und lief ganz langsam neben dem kleinen Mädchen her, als ob sie sie beschützen wollte. Das gefiel der anderen Hündin aber gar nicht und fing an zu bellen. Daraufhin erschreckte sich das kleine Mädchen und fing an zu weinen. Ich dachte schon, ohjeh, jetzt flippt Emily aus. Aber im Gegenteil. Sie drehte sich zu dem kleinen Mädchen und leckte ihr die Tränen vom Gesicht.  Ich glaub, nie war ich verliebter in meinen  Hund, als in diesem zärtlichen Augenblick. Der mir auch zeigte, dass Emily sehr wohl Kinder mag. Dass es eben nur auf die Kinder ankommt und welche Energie sie ausstrahlen.  Die Frau meinte dann noch zu ihrer Tochter: „Sollen wir Emily mit nach Hause nehmen ? Sie ist viel lieber als Pippa, gell?“  Und  dann hat die kleine Emily geknuddelt und war ganz glücklich, weil der eigene Hund sich wohl von der Kleinen nicht anfassen ließ.

Ja, das sind solche Momente, wo ich denke, so kann es bitte weiter gehen.  Aber nein. Immer wieder kommen Rückschläge.

Ich würde schon gerne noch in eine gute Hundeschule gehen, aber eine zu finden, in der man sich dann auch wohl fühlt, ist gar nicht so einfach. Und bezahlbar muss sie ja auch sein.

Emily macht sich, auf jeden Fall. Und es gibt oft Momente, wo ich megastolz auf meine Maus bin.
Aber leider gibt es auch Momente, wo mir einfach die Geduld und die Nerven fehlen. Einfach, weil ich das Gefühl habe, sie lernt es nie.  Einen Tag kommt sie ganz ohne auch nur einmal Bellen aus. Und kaum denkt man, ja, es geht aufwärts, ist sie am nächsten Tag der nervigste Hund, den es gibt, der alles und jeden anbellt und nur in der Leine hängt. Und dann fragt man sich, wann hört das auf? Wann ist sie endlich angekommen? Wann kann sie endlich entspannen? Wann kann ich mich endlich entspannen?..............

Apropos……..für uns war diese Woche auch wie Weihnachten.  Damit Emily lernt, sich zu entspannen, sollte sie in eine Box. Da ich aber keine habe und zur Zeit auch finanziell keine drin ist, hat sich ein liebe Aussie-Besitzerin aus Köln gemeldet und mir eine geschenkt, die sie doppelt hat. Und nicht nur das – sie hat für die Box auch noch ein passendes Kissen in Sternenoptik genäht. Das ist soooo toll. Am liebsten würde ich in die Box ziehen. ;) Emily muss sich erst mal langsam mit der Box anfreunden, aber ich glaube, das wird schon.

So, das war mein Roman für heute. Ich denke, ihr werdet auch in den nächsten Wochen noch ein Auf und Ab bei uns lesen.  So wird das Leben nicht langweilig. *lach*
Ich wünsche euch einen schönen Tag!!!!





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Donnerstag, 23. Juni 2016

Abkühlung gefällig? ( 23. Juni 2016)



Wow, wenn der Sommer dann endlich kommt, dann aber richtig. 
Puh, war das schw.......heiß heute. 

Emily hat es richtig gemacht und sich erst mal abgekühlt. Hätte ich auch gerne, aber das Wasser war doch arg niedrig. Hätte doch ein bissel komisch ausgesehen, wenn ich mich da rein gelegt hätte. ;o)

Aber bestimmt bleibt es eh nicht lange so schön. Wobei.........ein paar Grad weniger reichen mir auch völlig.  Und Emily erst recht. Sie hätte am liebsten ihr Fell ausgezogen.

Aber durch die Hitze hatten wir heute Abend eine schöne leere Runde. Nur ein paar Fahrradfahrer, aber sonst waren die Wege leer. Das war auch mal ganz schön, denn sonst ist bei uns bei schönem Wetter Rush Hour im Feld.

Gott sei Dank klappt es draußen mit Emily immer besser. Noch ab und an mal eine kleine Bellattacke, aber im Großen und Ganzen bin ich im Moment zufrieden. 
Aber man soll ja nicht den Tag vor dem Abend loben, ein paar bekloppte Ticks hat sie immer noch. ;o) Wir arbeiten aber dran und es wird ganz bestimmt. 

Ich wünsche euch ein schönes sonniges Wochenende!!!
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Mittwoch, 15. Juni 2016

Foto-Shooting Preview ( 15. Juni 2016)


Mal eben schnell ein kurzes Hallo,

am Sonntag war ich in Velbert bei meiner Familie.......ok, eigentlich das komplette Wochenende, aber am Sonntag gab es ein kleines Fotoshooting mit Emily, welches eine Freundin meiner Schwester gemacht hat.

Leider war nun ausgerechnet Sonntag das Wetter soooo mies und es gab immer wieder Regenschauer vom Feinsten. Das war natürlich sehr ungünstig, weil Fotos bei Sonne einfach schöner aussehen und weil auch die Hunde natürlich ruckzuck pitschnass waren und somit auch nicht mehr so schön aussahen.

Aber egal, wir haben es durchgezogen und heute habe ich die ersten 4 Fotos per WhatsApp bekommen.
Wenn alle Fotos fertig sind, bekomme ich sie natürlich auf einen Stick. Was freue ich schon darauf.

Ich finde, diese 4 können sich schon sehen lassen, gell?
Mein Lieblingsfoto davon ist das, wo Emily im Gras liegt, denn da hat sie endlich mal die Ohren so schön gelegt. Meist klappt sie sie ja vor Aufregung nach hinten. *lach*

Jasper war auch mit und so kam er auch manchmal gewollt oder ungewollt mit auf's Foto. Gegen Emily sieht Jasper inzwischen richtig klein aus. *lach*

Wenn die anderen Fotos kommen, melde ich mich bestimmt wieder. Ich bin schon sooo neugierig.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar schöne Tage! Und hoffentlich kommt die Sonne bald wieder.





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Samstag, 28. Mai 2016

Wir leben noch ( 28. Mai 2016)


Hallo ihr Lieben,
bevor ich jetzt gleich mit Emily in den Wald fahre, wollte ich mich kurz einmal wieder bei euch melden. Die Zeit rast einfach so, dass ich es kaum schaffe, zu schreiben. Die, die mir über Facebook folgen, bekommen ja etwas mehr mit, denn so ein FB-Eintrag ist doch schneller geschrieben, als ein Blog-Post. Aber natürlich vermisse ich das Bloggen auch.

Heute waren Emily und ich beim Agility schnuppern. Es war nur eine Spaß-Runde mit Hürden auf 10cm Höhe und ganz gemächlich. Aber ich glaube, das ist für Emily für den Anfang genau das Richtige. Es waren auch nur noch 2 andere in dieser Gruppe, was natürlich toll ist, wenn die Gruppe nicht so groß ist. Das Frauchen von dem Schäferhund meinte dann so: "Ein Naturtalent, typisch Border Collie!". Ich so, ist aber ein Shepherd. ;) Aber stimmt, sie scheint wirklich ein Naturtalent zu sein. Und es hat ihr wahnsinnig Spaß gemacht und gefordert. Und das  ist ja die Hauptsache.  Die Stunde war um 10Uhr und jetzt um 15Uhr pennt sie immer noch. ;) Yeah.

Seit Kurzem spielen wir auch Ball. Das lenkt ihr Bellen ein wenig um und wir können entspannter spazieren gehen. Gott sei Dank ist sie kein Balljunkie. Oder auch leider. ;) Gott sei Dank deswegen, dass ich ihn ruhig an mich nehmen kann und sie dann ihren Weg geht oder auch mit anderen Hunden spielt. Ich kenne das von manch einem Hund anders, der dann wie bekloppt auf die Tasche starrt, in die der Ball verschwunden ist.  Leider deswegen, weil, wenn der Ball mal irgendwo hinfliegt, wo sie ihn nicht sofort findet, dann gibt sie das Suchen auch ganz schnell auf und widmet sich anderen Gerüchen.  ;) 
Von dem her verlieren wir auch viele Bälle. Wer also seine alten Tennisbälle loswerden möchte......immer gerne her damit. *ggg*




Beliebt bei Emily auch ist das Schlafen auf dem Balkon...........bei jedem Wetter. Und sehr gerne, wenn die Sonne scheint, auch unter dem Wäscheständer. 
Witzig, denn Kimba hatte immer Angst vor dem Wäscheständer, der ja gerne mal zusammen klappt und Krach macht. Aber er ist über Emily sogar schon einmal zusammen gefallen, weil der Wind so doll war, sie mag ihn trotzdem noch.






Nein, ihr meint nur, sie hätte viel Fell. *lach*
Aus ihrem Schwanz könnte man glatt noch einen kleinen Malteser machen oder so. 
Und ja, sie kann auch sauber aussehen, doch als das Foto entstand, kamen wir gerade aus dem Wald und da sind sooo viele schöne Matschlöcher und Tümpel und Bächlein und und und.........




Nun wird Emily bald schon 1 Jahr. Wahnsinn, wie die Zeit rennt. Und sie verlangt mir auch alles ab. 
Auch wenn die Fotos so schön aussehen und Emily wirklich eine Liebe ist, sie ist auch wirklich anspruchsvoll. 
Letzte Woche dachte ich darüber nach, ob ich Emily genommen hätte, wenn ich das Wissen von heute hätte, wie sie ist. Und es kamen 2 Antworten dabei raus. 
Die erste war, Nein, ich hätte sie nicht genommen. Zu viele Nerven, zu viele Tränen, zu viele Kosten, zu viel Angst, zu viel Ärger, zu viel von allem.
Und die 2. Antwort wäre gewesen, Ja, ich hätte sie genommen. Weil ich es nicht überleben würde, nicht zu wissen, wo sie ist und ob es ihr gut geht. 
So schwierig, anstrengend  und nervenraubend sie ist, sie hat sich so in mein Herz geschlichen mit ihrer "Ich kann doch gar nichts dafür" -Art.........ich lieb sie einfach. 

Viele die uns sehen, sagen "wow die hört aber gut".  Oder "man, wie die dich anhimmelt". 
Das stimmt auch. dagegen kann ich gar nichts sagen. Mittlerweile lasse ich auch die Schleppleine weg, weil sie doch eher für meine innere Sicherheit war, als dafür, weil Emily nicht gehört hätte. Sie hat mir eine gewisse Sicherheit verschafft, die sich aber nur in meinem Kopf abspielt. 
Deswegen muss es jetzt ohne gehen. 

Emily ist ein aufgeregter, unsicherer Hund. Und von daher eine Zeitbombe. Man kann mit ihr 2 Stunden schön spazieren gehen und sie lässt jeden Jogger, jeden Radfahrer vorbei, bellt nicht mal Kinder an. Und dann kommt eine Sache, vielleicht eine Frau, die sich bückt, um ihren Schuh zuzumachen und  sie tickt aus. 
Und dann wird man angesehen, als wäre man der letzte Mensch und hätte den letzten Hund. Dabei hat sie einfach nur Angst. Mich macht das immer sehr traurig.  Ich hoffe wirklich sehr, dass ich ihr irgendwann diese Sicherheit geben kann, die sie braucht,  damit sie sich draußen genauso sicher fühlt, wie in der Wohnung. 

Ich glaub schon, dass wir das schaffen. Sie ist ja noch so jung.
Und heute beim Agility waren so viele Fremde und nebenan waren nur durch einen Mini-Zaun getrennt Hühner und Gänse, die sogar teilweise rüber auf unseren Platz geflogen sind. Nix hat sie gemacht. Nicht mal gebellt. Es geht also, wir müssen nur daran arbeiten.

Diese Bilder hier sind von Pfingsten.







Und diese hier sind Donnerstag entstanden. 
Die Blumenwiese war so herrlich.


Ich liebe es, wenn sie den Kopf so schräg stellt, als wolle sie fragen: "Und was stellen wir jetzt an?"




"Spaß in den Backen ohne Ende"
Laufen, Joggen, Spielen, da ist sie in ihrem Element.
Wie gut, dass Frauchen so sportlich ist. *hahaha*




Seit einiger Zeit hängt ihre Zunge immer zur Seite raus. Ein bissel beunruhigt mich das schon.
Aber vielleicht ist es nur ein Tick von ihr. 



Und Barney und Judy haben wir auch getroffen.
Für Emily ja das Tollste, Hunde zu treffen oder gar Freunde.
Sie ist megasozial, was andere Hunde angeht. Sehr freundlich, nicht aufdringlich und wenn einer rumzickt, geht sie lieber nach dem Motto " Der Klügere gibt nach". 
Eine sehr friedliche Maus.

Als das Foto entstand,  war Madamchen mal wieder  im Tümpel gewesen. Lecker, wie das immer riecht. ;)
Komischerweise können die anderen Hunde immer sauber bleiben. Wie geht das wohl?







So, das waren die letzten Wochen zusammen gefasst. Ihr seht, Emmi hat mein Leben voll im Griff.
Es gibt Tage, da verfluche ich sie ;o) und es gibt Tage, da bin ich sooooo megastolz auf sie. 
Und jeden Tag, wirklich jeden Tag,  kommt sie zu mir,  drückt sich mit all ihrem Gewicht an mich, leckt mir mein Ohr und grinst mich an. Und dann  denke ich, was hab ich dieses Hexenbiest lieb!!!!!!!


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